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Strompreise 2020: Einfach Stromkosten senken

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Strompreise steigen wieder

Seit Jahren zählt Deutschland zu jenen Ländern in der EU, die ihren Bürgern die höchsten Strompreise aufbürden. Im Vergleich zum EU-Staat mit dem günstigsten Strompreis Bulgarien berappen deutsche Verbraucher dreimal so viel. So beträgt 2019 der durchschnittliche Strompreis pro kWh bei Grundversorgern 29,42 Cent, während er zehn Jahre zuvor noch bei 22,34 Cent lag. Höchststand! In den vergangenen 15 Jahren stieg der jährliche Strompreis für deutsche Privathaushalte mit einem 4000 kWh-Verbrauch von 712 Euro auf 1165 Euro – das sind satte 56 Prozent. 

2020 steigt die EEG-Umlage um 5 Prozent auf 6,756 Cent/kWh. Weiterhin muss je nach Region mit einer Anhebung der Netzgebühren von bis zu 6% gerechnet werden.

Das Wichtigste zum Strompreis

  • Grundversorger erhöhen die Strompreise stärker
    Richtig ist: Sowohl die Grundversorger als auch die alternativen Stromanbieter in Deutschland haben in den vergangenen Jahren die Strompreise erhöht. Fakt ist aber auch: Der Preisanstieg fiel bei den Grundversorgern höher aus. Während jene ihre Preise seit 2010 durchschnittlich um über 30 Prozent erhöhten, „begnügten“ sich die alternativen Anbieter mit 20 Prozent.
  • Der Einfluss der Versorger auf den Strompreis ist begrenzt
    Die Stromanbieter haben keineswegs den großen Einfluss auf die Preise, von dem viele Verbraucher ausgehen. Etwa 75 Prozent – bestehend aus Steuern, staatlichen Abgaben und Netzentgelt – liegen nicht in der Hand der Stromversorger. Erhöhungen der Strompreise werden daher meist an anderer Stelle entschieden, Anbieter geben jene dann „lediglich“ an ihre Kunden weiter.
  • Das Sonderkündigungsrecht bietet Verbrauchern Schutz
    Zu viele Verbraucher scheinen nicht zu wissen, dass sie eine Erhöhung des Strompreises nicht hinnehmen müssen. Steigt der Preis, existiert ein Sonderkündigungsrecht. Stromkunden haben so die Möglichkeit, auch während des laufenden Vertrags den Stromanbieter zu wechseln und einen günstigeren Stromtarif bei einem anderen Versorger zu wählen.

Strompreisentwicklung in Deutschland

1998 wurde der deutsche Strommarkt liberalisiert. Verbraucher in Deutschland dürfen dadurch seit über 20 Jahren frei entscheiden, von welchem Anbieter sie ihren Strom beziehen. Dadurch ist es möglich, dass Stromanbieter Verbraucher auch überregional versorgen können. Die Liberalisierung des deutschen Strommarktes führte zu mehr Wettbewerb und zu Beginn auch zu niedrigeren Strompreisen.
Die alternativen Anbieter konnten sich allerdings nicht durchsetzen, so dass mit dem Wiedererstarken der großen Stromversorger die Preise wieder anstiegen. Kurios: Trotz sinkenden Stromverbrauchs erhöhten sich die Ausgaben deutscher Haushaltskunden seit 2010 um insgesamt 17 Prozent. Regelmäßige Stromanbieterwechsel hätten diese Erhöhung reduzieren können.

Wie setzt sich der Strompreis zusammen?

Die Zusammensetzung des Strompreises präsentieren die Anbieter ihren Kunden meist im Zuge der Jahresabrechnung oder einer Strompreiserhöhung. Dennoch wissen leider zu wenige Verbraucher, aus welchen Bestandteilen der Strompreis zusammengesetzt ist:

  • staatliche Abgaben
  • Steuern
  • Netzentgelte
  • Vertrieb/Beschaffung

Lediglich auf den letzten Punkt haben Stromversorger Einfluss, weshalb alternative Anbieter hier eine kleinere Marge in Kauf nehmen und günstige Stromtarife anbieten. Grundversorger warten in der Regel mit hohen Vertriebs- und Beschaffungskosten auf, was deren Strompreise teuer macht. Bei den Umlagen sticht die EEG-Umlage heraus, die zur Förderung von Ökostrom erhoben wurde.

Welcher Stromverbrauch ist normal?

Haushaltskunden wissen oft nicht, welcher Stromverbrauch normal ist. Dabei existieren gute Richtlinien, die den durchschnittlichen Stromverbrauch in kWh für eine bestimmte Haushaltsgröße anzeigen. 

Für einen Single sind 1500 bis 2000 kWh jährlich normal, ab 2200 kWh besteht großes Einsparpotenzial. Letzteres gilt für 2 Personen ab 3000 kWh und für 3-Personen-Haushalte ab 4000 kWh. 4 Personen bewegen sich zwischen 4000 und 5000 kWh im normalen Bereich. Die erste Person verbraucht am meisten, so dass in größeren Haushalten der Einzelne statistisch einen geringeren Strombedarf hat. Das individuelle Verhalten sowie Alter, Art und Anzahl elektronischer Geräte in einem Haushalt beeinflussen den Strombedarf deutlich.

Wie kann ich Strompreise vergleichen?

Strompreise vergleichen und Kosten sparen Sie mit Wechselpiraten bequem online. Unser intuitiv zu bedienender Vergleichsrechner findet die günstigsten Stromtarife in Ihrer Region – und zwar komplett kostenlos. Geben Sie einfach Ihre Postleitzahl sowie Ihren jährlichen Stromverbrauch an. Jenen finden Sie auf Ihrer letzten Jahresabrechnung. 

Nun werden Ihnen sämtliche Stromtarife übersichtlich angezeigt, die in Ihrer Region verfügbar sind. Selbstverständlich können Sie die Suche nach günstigen Strompreisen individualisieren, indem Sie beispielsweise nur nach Ökostrom Ausschau halten. Wünschen Sie keinen Stromtarif mit Bonus, stellen Sie auch dies mit einem Klick ein. So finden Sie den Stromtarif, der am besten zu Ihnen passt.

Worauf sollte ich besonders achten?

Wenn Sie einen Strompreisvergleich durchführen möchten, sollten Sie sich an die Empfehlungen der Stiftung Warentest halten. Jene verraten Ihnen, welche grundsätzlichen Konditionen ein guter Stromtarif aufweisen sollte, schließlich kommt es nicht nur auf den reinen Strompreis an:

  • Boni sind im Gesamtpreis nicht enthalten
  • Stromvertrag läuft höchstens 12 Monate
  • Preisgarantie gilt für mindestens 12 Monate
  • Kündigungsfrist liegt bei höchstens 6 Wochen
  • Vertragsverlängerung beträgt maximal 1 Monat

Ratsam ist zudem, auf Pakettarife zu verzichten. Mit jenen buchen Sie sich eine bestimmte kWh-Menge, wodurch ein Mehrverbrauch zu kostspielig und der Strompreis zu teuer wird. Zu wenig genutzte kWh werden nicht zurückerstattet.

Die Komponenten vom Strompreis im Überblick

Das Netzentgelt macht fast ein Viertel des Strompreises aus. Anbieter zahlen es den Netzbetreibern, damit jene das Stromnetz betreiben, in Stand halten und ausbauen können. Insbesondere die einen immer größeren Anteil einnehmenden erneuerbaren Energien führen zu Netzerweiterungen, wodurch die Entgelte steigen. Ihre konkrete Höhe definiert die Bundesnetzagentur jährlich aufs Neue. Innerhalb Deutschlands gibt es diverse Versorgungsgebiete und damit auch Unterschiede.

Die Förderung erneuerbarer Energien wie Wind und Sonne wird durch die EEG-Umlage finanziert. Die Produktion und Netzeinspeisung von Ökostrom wird belohnt, indem Produzenten vom Betreiber des Stromnetzes eine Vergütung für jede kWh nachhaltigen Stroms erhalten. Da die Netzbetreiber den Ökostrom an der Strombörse zu einem niedrigeren Preis als die Einspeisevergütung verkaufen, müssen Verbraucher die Differenz als Teil des Strompreises bezahlen.

Die Offshore-Windkraft ist ein Teil der erneuerbaren Energien und steht daher im Fokus. Für die Betreiber der Stromnetze hält sie jedoch einige finanzielle Unwägbarkeiten bereit. Beispielsweise kann es geschehen, dass der erzeugte Strom aufgrund eines nicht vorhandenen Netzanschlusses nicht weitergeleitet werden kann. In diesem Fall werden die Offshore-Windkraftanlagen-Betreiber trotzdem vergütet. Die Offshore-Haftungsumlage sichert die Netzbetreiber gegen diese Ausgaben ab.

Manche Kunden verbrauchen deutlich mehr als der Durchschnitt. Unternehmen können sich allerdings teilweise von der Zahlung einiger Netzentgelte befreien lassen, was zu Kosteneinsparungen führt. Beglichen werden müssen jene aber dennoch, so dass die Sonderkundenumlage oder Strom-NEV-Umlage zum Tragen kommt. Sie basiert auf §19 Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) und sorgt dafür, dass andere Letztverbraucher diese Kosten tragen müssen. Der Anteil der Strom-NEV-Umlage am Strompreis ist gering.

Ähnlich wie die Strom-NEV-Umlage macht auch die KWK-Umlage lediglich einen kleinen Anteil am gesamten Strompreis aus. Aktuell liegt jener um die 1,2 Prozent. Diese Umlage regelt die Stromeinspeisung und -vergütung aus Anlagen, die der Kraft-Wärme-Kopplung dienen. Mit der KWK-Umlage werden diese Anlagen gefördert. Sie wird auf die Netznutzungsentgelte aufgeschlagen und auf jede kWh umgelegt.

Strom muss transportiert werden. Damit dies gelingt, sind Stromleitungen vonnöten. Um jene auf öffentlichen Wegen und Straßen verlegen und nutzen zu dürfen, müssen Stromversorger ein Entgelt zahlen. Dies ist die Konzessionsabgabe, die Kommunen und Städte von den Energieunternehmen erhalten. Wie hoch dieses Entgelt ausfällt, richtet sich nach der Größe der jeweiligen Kommune beziehungsweise Stadt. Die Konzessionsabgabe macht etwas mehr als 5 Prozent vom Strompreis aus.

Die Stromsteuer hat einen Anteil von 7 Prozent am Strompreis und ist eine Verbrauchssteuer. Bekannt ist sie auch als Ökosteuer, die von der zwischen 1998 und 2005 regierenden Schröder-Regierung eingeführt wurde. Sie fällt für jede verbrauchte kWh an und soll Kunden dazu animieren, Strom zu sparen. Vielverbraucher profitieren von einem niedrigeren Steuersatz. Dies gilt allerdings nur für manche Unternehmen.

An der Mehrwert- beziehungsweise Umsatzsteuer führt auch beim Strompreis kein Weg vorbei. Brutto macht diese Verbrauchssteuer 16 Prozent am Strompreis aus. Ihre Höhe ist fix und ändert sich nur, wenn es einen entsprechenden gesetzlichen Beschluss gibt. Stromanbieter müssen die Mehrwertsteuer an den deutschen Staat abführen, woraufhin sie die Umsatzsteuer auf die Stromkunden umlegen.

Die Beschaffungs- und Vertriebskosten sind der einzige Bestandteil des Strompreises, den die Anbieter beeinflussen können. Es handelt sich um jene Kosten, die Versorger für das Herbeischaffen der von ihren Kunden benötigten Menge an Strom aufbringen müssen. Bei günstigen Stromtarifen fällt dieser Bestandteil vergleichsweise niedrig aus. Grundversorger und alternative Stromanbieter mit höheren Strompreisen hingegen möchten eine größere Marge, weshalb sie diese Kosten höher halten.

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