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Wie du den Stromvergleich richtig nutzt

… ohne in die vorgesehenen Fallen zu treten.

Stromvergleich Hintergrundwissen

1


Was du unbedingt beachten musst

Wechselbonus beim Stromanbieter Vergleich

2


Vorsicht Falle: Wechselbonus

Ausgangslage vor Stromvergleich

3


Deine Ausgangslage und wie es weitergeht

Stromvergleich Schritt für Schritt

4


Schritt für Schritt zum besten Stromtarif

Hinweise Stromanbieter

5


Aktuelle Hinweise für Stromanbieter

Stromvergleich Erfolg

6


Wechselstrategien:
So klappt es wirklich

Fragen beim Stromvergleich

7


Die spannendsten Fragen zum Stromvergleich

Wie du den Stromvergleich 2019 richtig nutzt

… ohne dabei in die vorgesehenen Fallen zu treten.

Stromtarife vergleichen, den Stromanbieter wechseln und bis zu 720€ sparen. klingt in der Werbung immer so einfach. Doch ist es das wirklich?

Das man einen alternativen Stromanbieter frei wählen kann und das sogar jährlich, ist spätestens seit der Werbung aus den Medien längst kein Geheimnis mehr. Viel Geld sparen in wenigen Minuten, das geht tatsächlich. Doch der Markt lebt von viel Unwissen und funktionierenden Lockangeboten, die sich oft nicht auszahlen.

Der Übergang ist bis zum Ablauf des ersten Vertragsjahres zumeist einfach und unproblematisch. Doch spätestens im zweiten Jahr schlägt oft die Preisfalle zu. Jährliche Wechsler bekommen die Boni mitunter nicht gezahlt. Verträge die längerfristig gelten sollten, werden beim falschen Stromanbieter im Folgejahr drastisch teurer. Die Folge: Teils höhere Stromkosten als beim Grundversorger. Ein System, das leider noch sehr oft zum Nachteil der Kunden funktioniert.

Stromvergleich Hintergrundwissen

1


Was du unbedingt beachten musst

Wechselbonus beim Stromanbieter Vergleich

2


Vorsicht Falle: Wechselbonus

Ausgangslage vor Stromvergleich

3


Deine Ausgangslage und wie es weitergeht

Stromvergleich Schritt für Schritt

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Schritt für Schritt zum besten Stromtarif

Hinweise Stromanbieter

5


Aktuelle Hinweise für Stromanbieter

Stromvergleich Erfolg

6


Wechselstrategien:
So klappt es wirklich

Fragen beim Stromvergleich

7


Die spannendsten Fragen zum Stromvergleich

Einzigartiges Profiwissen, das du gar nicht wissen sollst

1

Stromvergleich: Das musst du beachten

Zunächst das Wichtigste: Ja, du kannst deinen Stromanbieter in Deutschland selbst wählen. Und du kannst jährlich Geld für einen kleinen Urlaub einsparen, wenn du weißt, wie es funktioniert und was du beachten musst. Begründet durch die Liberalisierung des Strommarktes im Jahr 1998 gibt es in Deutschland mittlerweile über 1.200 Stromanbieter mit mehr als 12.500 Stromtarifen. Der zunehmend intensive Wettbewerb bietet ein großes Sparpotenzial im Stromvergleich, dass du nutzen solltest.

Viele Kunden wollen natürlich zu Recht den günstigsten Preis, laufen dabei aber zumeist in bewusst kalkulierte Fallen. Du musst wissen, dass viele günstige Stromanbieter genau damit arbeiten, um sich das in dich investierte Geld doppelt wieder zu holen. Darüber solltest du vor dem Vergleich bescheid wissen. (Kapitel 5) Hier erwischt es besonders oft Kunden, die daraufhin ohne Konsequenz Stromanbieter vergleichen (Kapitel 6). Wieso ist das so? Der Großteil entscheidet sich aus dem Bauch heraus für den günstigsten Bonustarif. Doch Achtung: Diese täuschen über hohe Arbeits- und Grundpreise hinweg. Mit fatalen Folgen! (Kapitel 2).

7 Fakten zum Stromvergleich:

  • Jeder Haushalt darf frei seinen Anbieter wählen.
  • Deren Verfügbarkeir wird automatisch nach PLZ angezeigt.
  • Der Wechselservice kostet dich nichts.
  • Der Strom bleibt immer derselbe, nur der Preis ändert sich!
  • Höchste Ersparnis bei bestehender Grundversorgung.
  • Die Stromversorgung ist immer gewährleistet.
  • Papierkram und Kündigung werden übernommen.

Häufige Fehler der Verbraucher:

  • Kündigungsfristen verpassen
  • Stromvergleich ohne Konsequenz
  • Auf Preiserhöhung nicht reagieren
  • Langfristig auf "falsche" Stromanbieter setzen
Stromvergleich Hintergrundwissen

Da aus Unsicherheit oder Bequemlichkeit nur die Wenigsten Stromanbieter und Strompreise im Internet vergleichen, haben diese keinen Druck, die Strompreise stabil zu halten und bestrafen treue Stammkunden mit immer höheren Strompreisen (selbiges bei Gas). Wer jedes Jahr oder wenigstens einmal zu einem alternativen Anbieter übergeht, kann wirklich viel Geld sparen.

Der deutsche Otto Normalverbraucher ist auch 2019 noch skeptisch. „Warum wechseln, ich habe doch Strom?“ „Super, der Strompreis ist wieder angestiegen – aber was soll’s, so ist es leider. Da kann man nichts machen.“ Erkennst du dich vielleicht wieder? Wer heute nicht selbst tätig wird und wechselt, ist selber schuld.

Kurze Gegenfrage: Nimmst du beim Tanken nicht auch die günstigere Tankstelle, für das gleiche Benzin?

Stromvergleich: Größte Ersparnis durch Kündigung der Grundversorgerung

Versorgt dich noch der städtische Grundversorger mit Strom, kannst du mit einem erhöhten Einsparpotenzial rechnen.
Die relativ großen Preisunterschiede am Strommarkt lassen sich seit der Öffnung der Märkte durch einen einfachen Stromvergleich clever ausnutzen. Faire Verträge, Umweltschutz und ökologische Stromanbieter treten hierbei ebenso in den Vordergrund. Der lokale Stromversorger ist per Gesetzt auf dem Energiemarkt geregelt, wodurch immer Strom fließt, auch wenn man sich nicht selbst darum kümmert.

Dieser Guide gilt auch für den Gasvergleich

Wer einmal seinen Versorger gewechselt hat und gleichzeitig über einen Gasanschluss verfügt, sollte auch einen Gasvergleich in Erwägung ziehen. Seit dem Markteintritt diverser Gasanbieter vor über zehn Jahren können deutsche Haushalte hier nochmals zusätzlich ein paar hunderte Euro nachhaltig sparen. Der Ablauf ist schier der gleiche: Gasvergleich starten, Gasanbieter und dessen Gastarife anzeigen lassen und einen alternativen Gasversorger wählen.

Experten-Fazit:

Im Stromvergleich möchte dich jeder als Kunden gewinnen, doch nicht alle verfolgen eine faire Preispolitik und Philosophie. Kurz gesagt: Der Markt bietet verschiedene Wege in einer Dreiecksbeziehung von Aufwand, Ersparnis und Risiko. Du kannst mit allen Angeboten erfolgreich Geld sparen. Letztlich entscheiden deine Kenntnisse und bewusste Entscheidungen über Erfolg und Misserfolg. Bevor du unseren Stromrechner startest, solltest du dir nun unbedingt unsere nachfolgenden Kapitel zum Strom Vergleich genauer anschauen.

Evolution 1
Glasklares Mindset

Du verstehst nun alle Hintergründe, Möglichkeiten und Gefahren.

2

Aufpassen bei Bonustarifen im Stromvergleich

Die grundlegende Entscheidungsfrage im Stromvergleich lautet: Stromtarife mit oder ohne Wechselprämie. Sie ist ausschlaggebend für eine höchstmögliche Ersparnis, gleichzeitig muss man aber die Risiken und Nebenwirkungen beachten. Bekannte Vertragsangebote mit Sofort- und Neukundenbonus werden von den Stromversorgern als Lockmittel benutzt, um einen Vertragsabschluss gegenüber der Grundversorgung attraktiver zu gestalten. Als Voraussetzung gilt, dass der Neukunde im vergangenen halben Jahr kein Vertragsverhältnis mit dem Unternehmen eingegangen ist. 

Was hat der Stromanbieter davon? Grundsätzlich dienen sie dazu den Gesamtpreis zu drücken, um ganz oben bei den günstigsten Angeboten gelistet zu werden und damit mehr Neukunden zu gewinnen. Gleichzeitig täuschen sie über höhere Arbeits- und Grundpreise hinweg. Der Anbieter würde dadurch im zweiten Jahr gleich doppelt an dir verdienen.  Grund: Im Folgejahr fällt die Prämie weg, doch die höheren Basispreise bleiben bestehen. Der Grundversorger wäre dann oft sogar günstiger. Wer hier nicht konsequent jährlich wechselt, wird im Folgejahr hart bestraft.

Die 5 größten Bonus Irrtümer

  • Auszahlung nur im ersten Vertragsjahr (=Neukunde)

  • Höherer monatlicher Abschlag durch erhöhte Arbeits- und Grundpreise

  • Bonus senkt nicht den monatlichen Abschlag, da es sich um einmalige Sonderzahlung handelt

  • Neukundenbonus wird nur bei durchgehender Belieferung über ein ganzes Jahr gezahlt

  • Bestimmte Anbieter verweigern aufgrund diverser Ursachen nachträglich die Auszahlung   ➤ Kapitel 5

Sofortbonus

Dieser wird schon innerhalb von 4 bis 8 Wochen gewährt und stellt eine Art „Begrüßungsgeld“ dar. Er ist nicht an den Stromverbrauch pro Jahr geknüpft und pauschal festgelegt. Unsere Einschätzung: unkritisch.

Pro:
+ schnelle Auszahlung
+ gleichbleibend und unabhängig vom Verbrauch
+ unproblematisch beim jährlichen Wechsel

Contra:
- keine
Wechselbonus beim Stromanbieter Vergleich

Neukundenbonus

Beim Neukundenbonus handelt es sich um einen Rabatt, den Stromversorger am Ende des ersten Belieferungsjahres direkt auszahlen oder mit der Jahresabrechnung verrechnen. Dieser beträgt 15-25% prozentual zu dem Gesamtpreis auf Grundlage des tatsächlichen Verbrauchs. 

Pro:
+ Je mehr Verbrauch, desto höher die Prämie

Contra:

- Mögliche Auszahlungsprobleme bei erneutem Wechsel

- Weniger Prämie bei weniger Verbrauch

- Auszahlung erst nach 12 Monaten

Fazit: Bonus ja oder nein?

JA: Du bist in der Lage, höhere Abschläge in Kauf zu nehmen, um am Jahresende maximal gespart zu haben. Weiterhin kennst du die möglichen Risiken und wechselst im Folgejahr konsequent zu einem neuen Stromanbieter mit dem selben Tarifmodell. 

NEIN: Musst du monatlich knapp kalkulieren oder fehlt dir jährlich Lust und Zeit zum Preisvergleich, ist ein gewöhnlicher Stromtarif ratsam. Hier umgehst du auch einen Großteil der möglichen Probleme.

TIPP: Manchmal gibt es im Stromvergleich Tarifkonditionen, bei dem nur ein Sofortbonus enthalten ist. Wie du weißt, wird der schon innerhalb von 2 Monaten ausbezahlt. Eine Verweigerung ist hier eher ungewöhnlich und selten. Damit umgehst du eine mögliche Bonusverweigerung des Neukundenbonus (12 Monate) bei einem erneuten Wechsel.

Evolution 2
Entscheidung beim Bonus

Du entscheidest dich bewusst für oder gegen Bonustarife.

3

Wann der Wechsel im Stromvergleich möglich ist

Im Folgenden dritten Schritt musst du deine Ausgangslage erkennen und die jeweiligen Fristen beachten. In der unteren Aufzählung erkennst du jeweils, was auf deinen jetzigen Stromversorgungsvertrag zutrifft und wie du immer die aktuellen Fristen im Kopf behältst- auch nach dem Wechsel! Generell kann man hier zwischen Erstwechsler (Grundversorgung), bestehenden Laufzeitvertrag (12-24 Monate Laufzeit, kann auch Grundversorger sein) und Sonderkündigungsrecht (z.B. bei Strompreiserhöhung) unterteilen.

So funktioniert das Kündigungsrecht

Bei einem unterschriebenen Sondervertrag mit dem Grundversorger oder einem alternativen Stromanbieter beträgt die Vertragslaufzeit ein Jahr, manchmal auch zwei. Vor Ablauf der Vertragslaufzeit wird ein reguläres Kündigungsrecht eingeräumt, das jeder Stromanbieter in seinen AGB sowie auf den Jahresabrechnungen angibt. Bei einer Kündigungsfrist von 4 Wochen bedeutet dies, dass du mindestens 4 Wochen vor Ablauf des Vertragsjahres eine Kündigung eingereicht haben musst. Dies wird in der Regel durch den neuen Anbieter vorgenommen. Nur im Falle eines Sonderkündigungsrechts muss selbst gekündigt werden.

Nimmst du dieses Kündigungsrecht nicht wahr, wird das Vertragsverhältnis stillschweigend um weitere zwölf Monate verlängert. Wichtig ist zu beachten, dass man aufgrund der Bearbeitungszeiten und ausreichend Puffer etwa 2 Monate vor Ablauf der Kündigungsfrist an den Wechsel denkt. Hierfür eignet sich ein einfaches Kreuz im Kalender, das rechtzeitig daran erinnert.

Der Großteil der deutschen Haushalte wird noch von den heimischen Stadtwerken beliefert. Jeder Ort hat einen Grundversorger, welcher in einem bestimmten Netzgebiet alle Haushalte mit Strom beliefert. Wer sich wie bereits beschrieben nicht selbst kümmert, wird automatisch der Grundversorgung zugeteilt. Ein unabhängiger Stromvergleich lohnt sich hier am meisten.

Merkmale der Grundversorgung:

  • Du hast noch nie eigenständig gewechselt

  • Abrechnung von den Stadtwerken im Ort

Kündigungsfrist:

  • 2 Wochen

So geht’s weiter:

Ein Stromvergleich ist jederzeit möglich. Der neue Anbieter kann innerhalb von 4-6 Wochen deinen Grundversorgungsvertrag automatisch ablösen. Neuen Anbieter auswählen und einfach automatisch zum nächst möglichen Zeitpunkt wechseln lassen. Die Kündigung beim alten Anbieter wird übernommen. Wenig Aufwand.

Oft versuchen die Stadtwerke Ihre treuen Stammkunden mit Preisgarantien längerfristig (bis 2 Jahre) an sich zu binden. Der Kunde kann hier mit unter einen attraktiven Stromvertrag bekommen. Trotzdem schlägt ein alternativer Anbieter zumeist die Grundversorgung.

Merkmale Sondervertrag:

  • Rechnungen der örtlichen Stadtwerke

  • Es wurde eine zusätzliche Preisgarantie unterschrieben

Kündigungsfrist:

  • 4 bis 6 Wochen

Vertragslaufzeit:

  • 1 oder 2 Jahre

So geht’s weiter:

Ein einfacher Stromanbieter Vergleich kann jederzeit vorgenommen werden. Der Wechsel selbst nicht, da du vertraglich an den Grundversorger gebunden bist. Schau bitte in die Unterlagen nach einem bestehenden Sondervertrag, falls du dir nicht sicher bist. Gibt es hier eine feste Laufzeit und Fristen, sind diese auf deiner letzten Endjahresabrechnung enthalten. In Folge dessen richtest du dich beim Abschluss eines neuen Vertrages an dessen Fristen.

Hier verhält es sich wie im vorhergehenden Fall 2. Auf der letzten Abrechnung, Vertragsunterlagen, oder online, findest du Angaben zu Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist. Bei genügend Vorlaufzeit, am besten über 6 Wochen (vor Ablauf der Kündigungsfrist!), wählst du deinen neuen Versorger. Dieser übernimmt wie gehabt deine Kündigung und setzt den Prozess in Gang.

Wem eine sogenannte Strompreiserhöhung mitgeteilt wird, kann von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Da gerade Billigstromanbieter im zweiten Jahr damit zuschlagen, hast du selbst bei einem vergessenen Wechsel die Möglichkeit, sofort einen anderen Versorger zu wählen. Bei einer Strompreiserhöhung gilt immer ein 14-tägiges Sonderkündigungsrecht. Nach einer Strompreiserhöhung solltest du diese auch unbedingt nutzen und nicht verstreichen lassen.

Aufgrund der zumeist abgelaufenen Strompreisgarantie im zweiten Jahr können Anbieter fast schon systematisch sofort eine Preiserhöhung vornehmen. Da nur ein Bruchteil darauf reagiert, lohnt sich das.

So geht’s weiter:

Die Kündigung muss hier ausnahmsweise selbst vorgenommen werden. Eine Sonderkündigung versendest du bestenfalls per Post als Einschreiben. Damit kannst du im Zweifelsfall den rechtzeitigen Versand deiner Kündigung bestätigen. Nach dessen Bestätigung kannst du dich nach einem neuen Anbieter umsehen, ähnlich wie beim Umzug.

Eine solche Musterkündigung als Vorlage erhältst du auf diversen Seiten kostenlos, z.B. hier bei der Verbraucherzentrale.

Auch bei einem Umzug muss selbst gekündigt werden. Hier findet kein eigentlicher Stromanbieterwechsel statt, sondern eine Neuanmeldung mittels Stromvergleichsrechner. Dabei kann man sogar rückwirkend bis zu 4-6 Wochen einen alternativen Stromanbieter anmelden.

So geht’s weiter:

Vor einem Umzug beim aktuellen Versorger anfragen, ob dort auch geliefert bzw. der bestehende Vertrag umgezogen werden kann. In vielen Fällen wird zu einer Kündigung geraten. Beachte jedoch unbedingt, dass eventuelle Boni durch die Kündigung zwecks Umzugs verstreichen würden (bei Belieferung im 1. Jahr).

Egal ob du anschließend in ein Eigenheim oder Mietwohnung mit neuer Adresse ziehst, die Belieferung erfolgt von da an wieder automatisch durch die Stadtwerke. Hier reicht die Angabe der Zählernummer sowie Umzugsdatum. Durch die Zählernummer kann der neue Anbieter deinen Anschluss und aktuellen Grundversorger identifizieren.

Evolution 3
Ausgangslage und Verlauf

Du weist nun, wie es für dich weiter geht.

4

Im Stromvergleich den richtigen Stromtarif finden

Die Strompreise und damit Stromkosten je Haushalt steigen jährlich. Um nun aus dem Dschungel aus Stromanbieter und Stromtarifen durchzublicken, haben wir für dich die jeweils wichtigen Punkte zusammengefasst. Die Strompreise im Stromvergleich können regional stark schwanken, was wiederum an den unterschiedlichen Netzentgelten liegt.

Übrigens: Unser Wechselpiraten Stromtarifvergleich zeigt nur von der Bundesnetzagentur geprüfte und zugelassene Stromanbieter. Weiterhin schließen wir im Stromanbieter Vergleich Verbraucherfallen wie Vorkasse, Kaution und Mindestverbrauch automatisch aus den Vergleichen aus.

Strom-Preiserhöhung 2019 - Jetzt reagieren

Für das Jahr 2019 wurde bereits eine Welle von Preiserhöhungen im Energiebereich angekündigt. Da gerade Neukunden am Meisten von attraktiven Preisen profitieren, solltest du spätestens jetzt reagieren. Doch Verbraucher sind verunsichert, welche Einstellungen beim Stromvergleich vorgenommen werden müssen. Verbraucherschützer schlagen immer wieder Alarm, da die Wechselprämien bei vielen Stromanbietern an bestimmte Bedingungen geknüpft sind (siehe Kapitel 2) und auch die Strompreise ab dem zweiten Jahr systematisch angehoben werden.

Natürlich ist dieses Vorgehen nicht korrekt, dazu gibt es auch schon mehrere Urteile, in denen solche Vorgehensweisen als nicht rechtskräftig bestätigt worden. Wer jedoch clever seinen Stromanbieter wechselt und die Fallen umgeht, kann auf Basis der folgenden Empfehlungen nicht mehr ganz so viel falsch machen.

Stiftung Warentest emphiehlt:

  • Maximal 12 Monate Vertragslaufzeit
  • Preisgarantie und Preisfixierung
  • Kündigungsfrist maximal 6 Wochen
  • Keine Tarife mit Vorauskasse
  • Monatliche Zahlweise
  • Vertrag verlängert sich um maximal einen Monat
  • Keine einmaligen Boni

Wechselpiraten emphiehlt:

  • Maximal 12 Monate Vertragslaufzeit bei Bonustarif
  • Ohne Bonus bis zu 24 Monate Vertragslaufzeit
  • Mit entsprechender Preisgarantie
  • Tarife von Stadtwerken oder Stromkonzernen
  • Verlängerung um maximal 1 Jahr
  • Bei Ökostromtarifen auf Gütesiegel achten

Schon gewusst ...?

Warum der Strom so teuer ist:

Wusstest du, dass der Strompreis an der Börse gerade mal 4 Cent pro Kilowattstunde kostet? Es ist eigentlich vollkommen absurd: Die Börsen-Strompreise sanken seit 2016 auf Rekordtief, doch die Preise für Verbraucher erreichen 2018 gleichzeitig ein neues Rekordhoch. Laut einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes ist der Preis für elektrischen Strom seit 2010 schon um 30% gestiegen. Die staatlichen Belastungen, nämlich Umlagen, Abgaben und Steuern, betragen 2018 stolze 54% des Strompreises. Die Versorger wiederum erhöhen aufgrund gestiegener Netzentgelte und staatlicher Umlagen die Endpreise. Immerhin die EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Gesetz) wurde 2018 zum Vorteil der Verbraucher auf 6,792 Cent/kWh gesenkt.

Ökostrom im Stromvergleich nicht mehr zwangsläufig teurer

Wenn du etwas für die Umwelt tun und gleichzeitig sparen möchtest, solltest du dich im Stromanbieter Vergleich für einen Ökostrom Tarif entscheiden und damit gegen Atomstrom. Eine Untersuchung zeigt, dass man mit einem solchen Tarif immer noch merklich gegenüber jene Standardtarife lokaler Stromversorger einsparen kann. Damit dir nur Ökostrom Anbieter angezeigt werden, musst du oben in der Maske „Nur Ökotarife“ auswählen. Wer also durch die Umstellung auf Ökostrom den Atomstromanteil der Energieversorgung verringern will, sollte nicht mit einem Ökostrom Tarif zögern.

Preisgarantie, Kündigungsfristen und Vertragslaufzeit

Die Kündigungsfristen und Vertragslaufzeiten sind wichtig für deinen Erfolg und sollten entsprechend notiert werden. In unseren voreingestellten Tarif-Empfehlungen im Stromvergleich werden nur Anbieter mit eingeschränkter Preisgarantie angezeigt. Dies schützt dich vor plötzlichen Strompreiserhöhungen während der Vertragslaufzeit.

Detaillierte Hinweise zu Vertragslaufzeit und Kündigungsfristen findest du im Stromvergleich immer unter „Tarifdetails“ im Reiter „Vertragskonditionen“.

Stromverbrauch: Wie viel gebe ich an?

Wie hoch der Stromverbrauch eines Haushalts ist, hängt immer vor allem von der Zahl der Bewohner ab. Mit deren Zunahme an Personen steigt in der Regel auch der Verbrauch, allerdings nicht im gleichen Maße. Der Grund: Haushaltsgeräte wie Kühlschrank oder Waschmaschine werden gemeinsam genutzt. Deswegen ist der Pro-Kopf-Stromverbrauch in größeren Haushalten meist geringer als in kleineren Haushalten.

Versuche dich ehrlich einzuschätzen, dies ist wichtig für den eigentlichen Vergleich. Schaltest du den Großteil der Geräte stromlos, wenn du sie nicht mehr benötigst, z.B. TV, Stehlampe, Radio oder Mikrowelle? Läuft mind. ein Computer ununterbrochen? Das alles verbraucht, wenn auch wenig, Strom. Kochst du kaum oder regelmäßig? Schaltest du Lichter in ungenutzten Räumen ab? All diese Faktoren können dir bei der ersten Einschätzung zum jährlichen Stromverbrauch helfen.

So gehst du vor:

Normalerweise richtest du dich nach den Jahresangaben aus deiner letzten Jahresabrechnung. Verlassen Haushaltsmitglieder den Haushalt oder haben es in der Zeit bereits, musst du den Verbrauch für den Stromvergleich anpassen.

Liegt eine solche noch nicht vor und ebenso keine Erfahrungswerte, richte dich einfach an unsere Richtwerte in der Tabelle oder klicke oben in der Rechnermaske das entsprechende Icon an.

Angst vor falschen Angaben oder Mehrverbrauch?

Musst du nicht haben, es sind nur Richtwerte nach denen sich dein monatlicher Abschlag richtet. Was weniger verbraucht wurde, wird zu denselben Konditionen Ende des Jahres zurück erstattet. Alles was drüber geht, muss natürlich nachgezahlt werden oder Aufschläge als solche.

Haushalt mit 1 Personen1.000-1.500 kWh
Haushalt mit 2 Personen1.800-3.000 kWh
Haushalt mit 3 Personen3.000-4.000 kWh
Haushalt mit 4 Personen4.000-5.000 kWh
Haushalt mit 5 Personen5.000-6.000 kWh

Schritt für Schritt vom Stromvergleich zum Wechsel

Solltest du keinen gewöhnlichen Haushaltsstrom (privat) vergleichen wollen, kannst du oben im Menü noch zusätzlich die Tarifgruppe zwischen Ökostrom, Gewerbestrom, Nachtstrom und Wärmepumpenstrom (Heizstrom) unterscheiden.

Einfach Postleitzahl und Stromverbrauch in kWh (Jahresangabe) in unseren Stromrechner auf der Startseite eingeben und diese mit Klick auf „Jetzt vergleichen “ bestätigen.

Nach wenigen Sekunden öffnet sich der Stromvergleich mit Auflistung aller verfügbaren Tarife für deine Region. Der günstigste Stromanbieter bzw. dessen günstigster Stromtarif (nach Endjahrespreis) steht an erster Stelle. Die theoretische Ersparnis wird im Vergleich zum Grundversorger mit dem Grundtarif errechnet. Für einen idealen Tarif Vergleich solltest du optional deine letzte Endjahresabrechnung parat haben.

Beachte bitte, beim Start des Stromrechners oben links deinen richtigen Wohnort zu kontrollieren und ggf. zu korrigieren. Oft gibt es mehrere Orte zu einer Postleitzahl. Weiterhin kannst du in der oberen Maske Filteroptionen zum Bonus vornehmen.

Mit dem Klick auf „Mehr zum Tarif“ gelangst du zu einer weiteren Übersichtsseite. Hier kannst du nochmals mehr über die Zusammensetzung des Endpreises sowie die Vertragskonditionen erfahren.

Mit dem Klick auf „In 5 Minuten online wechseln“ startest du den kostenlosen Stromantrag.

Kaum zu glauben, aber wahr. Der Wechsel an sich ist der einfachste und schnellste Part. Hat man einmal alle nötigen Daten parat, musst du nur noch das Online-Formular für den Vertragswechsel ausfüllen.

  • Deine Adresse für Abrechnung und Unterlagen

  • Deine Belieferungsadresse (kann auch abweichen)

  • E-Mail-Adresse

  • Geburtsdatum

  • Bankverbindung und Zahlungsweise (Wir empfehlen Bankeinzug)

  • Zählernummer (identifiziert deinen Stromanschluss und ist Kernelement deines Stromvertrages.)

  • Alter Anbieter und dortige Kundennummer/Vertragsnummer für eine automatische Kündigung

  • Ein Zählerstand wird NICHT benötigt

Es empfiehlt sich immer die vor ausgewählten Optionen zu belassen. Damit übernimmt der neue Stromanbieter die Kündigung und bestimmt den dafür nächstmöglich Zeitpunkt – völlig automatisch! Selbst kündigen sollte man nur, wenn bis zum Erreichen der Kündigungsfrist weniger als 4 Wochen übrig bleiben oder ein Sonderkündigungsrecht besteht.

In der folgenden Übersicht überprüfst du deine Angaben und klickst anschließend auf „Kauf abschließen“. Du erhältst dann umgehend eine Auftragsbestätigung per E-Mail.

Den Rest erledigen wir und der neue Anbieter. Die Unterlagen erhältst du dann umgehend vom neuen Versorger.

Fazit: Der beste Stromtarif

Unser bester Stromtarif enthält keinen Sofort- und Neukundenbonus und sollte dabei nur unwesentlich teurer sein als Vergleichbare mit Bonusmodell. Dadurch erreichst du einen geringstmöglichen Abschlag durch faire Grund- und Arbeitspreise. In Folge dessen bleibt er auch über das zweite Jahr hinaus günstig. Wird der Preis dennoch angehoben, kannst du problemlos mittels Sonderkündigungsrecht wieder wechseln. Solche guten Konstellationen sind regional sehr unterschiedlich. Es kann auch sein, dass sich bei dir ein Stromanbieter ohne Bonus kaum lohnt.

Wie du siehst, gibt es keine pauschale Antwort. Wenn du alle Kapitel mindestens grob überfliegst, findest du ganz automatisch den besten Stromanbieter mit dem besten Stromtarif. Je nach Wechselstrategie und deiner Entscheidung zum Bonus ergeben sich unterschiedliche Möglichkeiten. Beim richtigen Anbieter sind auch Stromtarife mit Bonus und jährlichen Wechsel sehr lohnenswert.

Evolution 4
Richtig vergleichen und wechseln

Nun findest du den richtigen Tarif, wechselst sicher und schnell.

5

Aktuelle Hinweise für Stromanbieter

Als erstes Vergleichsportal geben wir offen Hinweise zu einzelnen Stromanbietern. Diese beruhen auf Daten der Reclabox und bekannten Verbraucherschutz Seiten im Internet. Erfahrungen von Kunden sowie unsere eigenen können bei der Beurteilung mit einfließen. Die meisten gelisteten Anbieter sind sogenannte Billigstromanbieter. Diese sind prinzipiell nicht schlecht, wenn es um den Endjahrespreis geht. Jedoch kann es mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit zu Problemen bei der Bonusauszahlung kommen, wenn jährlich gewechselt wird. Weiterhin drohen drastische Preiserhöhungen im zweiten Jahr. Unabhängig vom Bonus sollte man sich auf jährliche Wechsel einstellen, um dauerhaft zu sparen.

anbieter-tabelle
StromanbieterBeschwerdenPreiserhöhungBonusverweigerungAGBsEinstufung
BEV EnergieXXXXHoch
ExtraEnergie

Vertriebsmarken:
PrioEnergie,
HitEnergi
XXNiedrig
365 AG

Vertriebsmarken:
Almado-Energy,
idealenergie,
immergrün Energie,
Meisterstrom
XXXXHoch
Fuxx
Die Sparenergie

Vertriebsmarken:
Grüner Funke
Plus Strom
XXXXHoch
Stromio

Vertriebsmarken:
Grünwelt Energie
Gas.de
XXMittel
WunderwerkXNiedrig
EnstrogaXNiedrig

*Hinweis

Die dargelegten Geschäftspraktiken der Stromanbieter müssen nicht in allen Fällen vorkommen. Unsere Liste der betreffenden Stromanbieter erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Alle unsere Praxisbeispiele und Einschätzungen sollen lediglich einen unverbindlichen Informationszweck darstellen und keine Rechtsberatung. Keine Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit.

Wir möchten deine Erfahrung und Erfolg beim Wechsel maximieren, indem wir auf die kritischen Anbieter bzw. deren in der Vergangenheit oft kritisch aufgefallenen Praktiken eingehen. Da dies aber letztendlich nur Hinweise sind und wir einen möglichst breiten Markt anbieten möchten, bleiben alle hier genannten Stromanbieter im Stromanbietervergleich ohne Einschränkungen enthalten. 

Beschwerden

Anbieter mit erhöhter Anzahl an Beschwerden aus der Reclabox, Kundenfeedback und eigenen Erfahrungswerten. Jene Beschwerden sind ein guter Indikator, wenn man die Geschäftspraktiken des Stromanbieters im Stromvergleich einordnen möchte. Die Beschwerden richten sich breit gefächert auf alle nachfolgenden Problemfelder beim Stromvergleich.

Bedenke hier, dass viele gute Bewertungen allgemein immer direkt nach dem Versorgerwechsel erfolgen. Da die Probleme aber zumeist erst beim nächsten Stromwechsel bzw. im zweiten Jahr entstehen, sind die Bewertungen der oberen Anbieter trotzdem oft gut bis sehr gut.

Versteckte Preiserhöhungen

Gerade die Billigstromanbieter sind bekannt dafür, ihre Strompreise nach Ablauf des ersten Vertragsjahres um bis zu 30% zu erhöhen. Dies geschieht ganz bewusst, da Anbieter mit hohen Bonuszahlungen kaum Geld im ersten Vertragsjahr erwirtschaften. Wer bleibt, bewusst oder unbewusst (z.B. Kündigung vergessen), der zahlt im zweiten Jahr oft mehr als beim Grundversorger. Leider finden hier immer unseriösere Geschäftspraktiken statt, um die Preiserhöhung so zu verstecken, dass sie vom Kunden nicht wahrgenommen wird. Dies geschieht oft auch bei Tarifen ohne Bonus.

Mögliche Fallen um die Preiserhöhung zu tarnen:

  • Mitteilung nur im Online-Portal

  • In langen E-Mail Texten untergebracht

  • In Newslettern untergebracht oder als solche aussehen lassen

Hinweise Stromanbieter

Bonusverweigerung

Es ist ziemlich ärgerlich, wenn man sich am Ende des Jahres auf den eingeplanten Neukundenbonus freut und dieser plötzlich verweigert wird. Schließlich lohnt sich nur dann ein Versorgerwechsel zu solch einem Bonustarif. An diesem Punkt kennt die Kreativität mancher Anbieter keine Grenzen. Hier wird versucht, dir die eigentliche Ersparnis zu nehmen um dabei profitabel zu bleiben. (siehe oben)

Die Falle steckt oft in den verbraucherunfreundlichen AGBs. Denn hier berufen sich die Stromanbieter auf zahlreiche Klauseln, wodurch kein Anspruch mehr auf den Wechselbonus bestehen soll.

Mögliche Gründe für Verweigerung:

  • Wegen vorzeitiger Kündigung trotz 12 monatiger Versorgung
  • Photovoltaikanlage, Wärmepumpe oder Arbeitszimmer (gewerbliche Nutzung)
  • Stromtarif Wechsel innerhalb des ersten Jahres (bei bewusstem Angebot)
  • Ausschluss des Bonus bei Doppeltarifzähler / Mehrtarifzähler

Kritische AGBs

Die oben genannten Stromanbieter mit einem entsprechenden Vermerk verfügen über eine Vielzahl an kritischen AGB Klauseln, die in der Vergangenheit zu Verbraucherbeschwerden geführt haben oder führen können. Hierzu zählen Vertragseinschränkungen, Einschränkungen beim Neukundenbonus (siehe oberhalb) und mögliche Zusatzkosten beim Umzug oder erhöhte Mahngebühren, die branchenunüblich sind. Verbraucher sollten Stromanbieter mit verbraucherunfreundlichen AGBs meiden, denn hier sind Verbraucherbeschwerden vorprogrammiert.

Das Problem: Da nur die Wenigsten die AGB durchlesen, trifft es auch immer mehr Kunden. Dich ab sofort nicht mehr!

Aufpassen bei Stromanbietern und ihren Vertriebsmarken

Wer jährlich wechselt, muss darauf achten, nicht zu einem Anbieter der selben Unternehmensgruppe zu wechseln. In vielen Fällen gewähren die Stromanbieter keinen Wechselbonus für Neukunden, die innerhalb zweier unternehmenseigenen Strommarken ihren Anbieter wechseln. Gerade Billiganbieter haben sehr oft verschiedene Marken, gehören aber als Tochterunternehmen zur selben Unternehmensgruppe. Aufgrund der fehlenden Transparenz ist Vorsicht geboten. In der oberen Tabelle findest du schon die wichtigsten Marken und Beteiligungen.

Weitere mögliche Probleme

  • Erschwerte Kündigung (Nicht erhalten etc.)

  • Verspätete Jahresrechnung und Guthabenauszahlung

  • Hohe Mahngebühren und schnelles Einschalten von Inkassobüros

  • Schlechter Kundenservice und Erreichbarkeit

Expertentipp: Der Bonus steht auch beim jährlichen Wechsel zu

In der Vergangenheit kam es oft vor, dass der Neukundenbonus aufgrund einer Kündigung innerhalb der ersten 12 Monate zum Verlust des Bonus geführt hatte. Dies war in recht schwammigen AGB Passagen vereinzelter Billigstromanbieter begründet und führte nicht selten zu Frust und Ärger. Denn es ist schließlich nicht zu vermeiden, aufgrund der Kündigungsfristen innerhalb dieses Zeitraums zu kündigen. Fällt der Bonus weg, wurde aus der großen Ersparnis eher ein Jahrespreis ähnlich des Grundversorgertarifes. 
Klar ist: Der Bonus steht nach etlichen Gerichtsurteilen zu und muss gezahlt werden. Trotzdem versuchen manche Anbieter immer noch, durch neue Klauseln dann doch vor Gericht bestehen zu können. Sollte eine solche Auszahlung verweigert werden, darfst du nicht locker lassen und deinen Bonus konsequent einfordern. Meistens wird dann nachgegeben. Bei Stadtwerken oder bekannten Stromriesen werden solche Praktiken eher nicht getätigt und die Bonusauszahlung ohne Probleme geleistet.

Fazit: Billigstromanbieter nur mit Bedacht

Die kritischen Anbieter sind oft sogenannte Billigstromanbieter. Sie garantieren dir im besten Fall die höchst mögliche Ersparnis im Jahr. Dabei musst du jedoch einige Risiken in Kauf nehmen. Du kannst dabei Glück oder Pech haben. Unbedingt die AGB auf kritische Punkte prüfen, die dich betreffen könnten. Bedenke, dass der Service und Erreichbarkeit bei Billiganbietern rapide abnehmen. Oft gibt es gar keine Reaktion auf E-Mails. Wer die Fallstricke kennt, kann getrost auch die Risiken in Kauf nehmen und im Optimalfall maximal sparen. Sinnvoll ist es auch, im Internet nach Erfahrungen anderer Kunden mit dem neuen Anbieter zu suchen.

Wenn du Problemen gänzlich aus dem Weg gehen möchtest, solltest du im Stromvergleich Billigstromanbieter eher meiden. Du erkennst sie zumeist am günstigsten Endjahrespreis sowohl bei Bonustarifen als auch ohne. Wer etwas weiter runter schaut, findet mit ein paar Euro Einbußen im Jahr zuverlässige Anbieter wie Stadtwerke oder große Stromkonzerne, die immer noch viel günstiger als die Grundversorgung sind. 

Evolution 5
Kritische Stromanbieter erkennen

Du kennst nun die kritischen Stromanbieter und deren Risiken.

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Wechselstrategien für den Stromvergleich

In unserem letzten Kapitel geht es um die richtige Wechselstrategie. Du hast dich für den richtigen Anbieter entschieden und solltest nun einem simplen Plan folgen, damit dir jedes Jahr eine sichere Ersparnis winkt. Leider ist dies aber nur bei sehr wenigen Menschen der Fall. Der Markt profitiert geradezu davon, dass viele Menschen völlig blind und ohne Plan einen neuen Stromanbieter aus dem Stromvergleichsrechner aussuchen und den nächsten Stromwechsel (nach den ersten 12 Monaten) erst dann vornehmen, wenn sie zufällig wieder daran denken. Dies geschieht dann bei einem plötzlichen Anstieg der Stromkosten. Oder wenn die Werbung wieder daran erinnert.

Strategie Nummer 1: Der einmalige Wechsel

Wenn dich das Thema Stromvergleich nervt, dir aber trotzdem finanziell der Sparschuh drückt, macht ein einmaliger oder zumindest unregelmäßiger Strompreisvergleich (alle 2-3 Jahre) Sinn. So umgehst du Probleme, die oft nur bei jährlichen Vergleichen auftreten. Die Ersparnis wird sich in einem Mittelweg einpendeln. Lohnen tut sich das allemal, vor allem ab einem 4 Personen Haushalt.

Vorteile:

+ Weniger Aufwand (Stromvergleich, Wechsel, Zählerstände)
+ Wenig bis keine Risiken (z.B. Bonuszahlung)
+ Geringstmögliche Abschläge im Monat
+ Lohnende Ersparnis zum Grundversorger
+ Billigstromanbieter ggf. auch eine Option
Stromvergleich Erfolg

Worauf muss ich achten?

Bei dieser Strategie empfehlen wir Stromtarife ohne Bonus. Wie du in Kapitel 2 gelernt hast, neigen Anbieter mit solchen Tarifen am meisten dazu, im zweiten Jahr sukzessive die Preise zu erhöhen, um den Bonus wieder rein zu bekommen.
Ein Wechsel zum Billigstromanbieter ist bei Meidung der Boni sogar sinnvoll und weniger problematisch. Tritt trotzdem eine Preiserhöhung ein, mache sofort von deinem 2 wöchigen Sonderkündigungsrecht Gebrauch! Danach kannst du dir direkt einen neuen Anbieter aussuchen und ggf. deine Strategie ändern.

Strategie Nummer 2: Der jährliche Wechsel

Der Strommarkt hasst regelrecht solche Kunden. Gleichzeitig lebt er aber wiederum von denen, die dies nicht konsequent und richtig durchziehen. Diese Strategie clever und bedacht angewandt, beschert dir Jahr für Jahr eine hohe Stromkosten Ersparnis. Hier ist es wichtig, dass du die vorherigen Kapitel gründlich gelesen hast.

Vorteile:

+ Maximale jährliche Ersparnis
+ Immer von den günstigsten Neukundenpreisen profitieren
+ Ebenso geringer Aufwand, wenn die Wechseltroutine greift

Nachteile:

- Aufpassen bei Stromanbietern mit Warnstufen
- Neukundenbonus kann verweigert werden
- Höhere Abschläge pro Monat (Kapitel 2)
- Stromvergleich Preisfalle wenn nicht erneut gewechselt wird​

Worauf muss ich achten?

Du wählst jährlich einen anderen Stromanbieter nach eigenem Ermessen und setzt bewusst auf Tarife mit Sofort- und Neukundenbonus. Achte darauf, ab dem Tag der neuen Belieferung im Kalender ein Jahr weiter zu gehen und etwa 3 Monate vor diesem Zeitpunkt ein Kreuz zu machen.
In der Regel hast du 4-6 Wochen Kündigungsfrist. Somit bleibt dir und dem nächsten Anbieter genügend Zeit, den nächsten Stromanbieter wieder fristgerecht zu beauftragen. Hier genügt wieder ein Online Abschluss über unseren Stromrechner mit bis zu 6 Monaten im Voraus. Das ist besser, als die Frist zu verpassen und drauf zu zahlen.

Fazit: Es kommt drauf an ...

Nur Neukunden kommen über einen Stromvergleich jährlich an besonders günstige Konditionen. Diese zahlen sich jedoch erst nach Ablauf des Vertragsjahres aus. Wenn dir das zusagt, wähle Strategie 2.
Du wählst lieber den sicheren Weg, ohne besondere Tricks und Risiken? Dann ist mit etwas weniger Einsparpotenzial die Strategie 1 genau die richtige. 
Und Nicht-Wechsler? Sie haben keinen Aufwand, zahlen aber bewusst oder unbewusst wesentlich mehr, für denselben Strom wohlbemerkt! 

Geschafft: Du weißt, wie man für sich den besten Stromtarif ausmacht und dabei Stromanbieter meidet, die dir Probleme machen könnten. Du hast den Sinn und die Tricks hinter dem Bonus verstanden und wechselst nun nach Plan. Ab sofort bist du des modernen Strommarkts größter Feind, denn du sparst durchweg und leistet dir von der Ersparnis andere tolle Dinge. Wenn du diesen Guide hilfreich fandest, freuen wir uns über eine Weiterempfehlung oder ein einfaches Like bei Facebook.

Evolution 6
Für Wechselstrategie entscheiden

Du weist nun genau was wann zu tun ist und sparst wirklich.

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Die spannendsten Fragen zum Stromvergleich

Ja, in der Tat. Nach dem Klick auf „Mehr zum Tarif“ und dem Abschluss des anschließenden Bestellprozesses ist der Vorgang abgeschlossen. Den Rest wie Kündigung und Neuanmeldung übernehmen wir und der neue Anbieter. Alles ohne Hin- und Herschicken von Papierkram.

Die Auftragsbestätigung kommt als E-Mail Benachrichtigung durch unseren Partner Verivox. Die Vertragsbestätigung sowie Rechnungen und weitere Dokumente erhältst du üblicherweise per Post. Es gibt jedoch Anbieter, die ausschließlich auf eine Kommunikation via E-Mail oder Online-Portale setzen. Dazu gibt es im Stromvergleich einen Hinweis der lautet „Onlinetarif“.

Nein. Unser Wechselservice ist komplett kostenfrei, da dieser wie üblich über Provisionen bezahlt wird.

Ja. Bei einer Kündigung erhältst du im Zuge einer Endabrechnung werden die im Voraus geleisteten Abschlagszahlungen zurückerstattet oder verrechnet.

Das geht, solange du technisch über einen eigenen Zähler und Zählernummer für deine Wohnung verfügst.

Fehler sind heutzutage nicht auszuschließen. Da sogenannte intelligente Stromzähler bisher rar gesät sind, muss die Ablesung händisch erfolgen. Grundversorger übernehmen dies oft. Doch selbst hier sowie bei einem Wechsel zwischen alternativen Stromversorgern kann und muss man dies selbst durchführen.

Unsere speziellen Vergleiche und Tarife für Heizstrom kannst du nutzen, wenn du mit einer Nachtspeicherheizung (Nachtstrom), einer Wärmepumpe, einer Elektroheizung oder einer elektrisch betriebenen Fußbodenheizung heizt. Heizstrom ist günstiger als der Allgemeinstrom, da hier niedrigere Entgelte anfallen. Entscheidend ist auch, ob es sich um einen Eintarifzähler oder Doppeltarifzähler (HT/NT Haupttarif und Nebentarif) handelt. Existiert bei deiner Nachtspeicherheizung ein separater Zähler für den Heizstrom als solchen, können hier auch verschiedene Stromverträge abgeschlossen werden, da es sich um getrennte Zähler handelt.

Dies ist aus technischer, physischer und ökologischer Sicht nicht möglich. Die verlegten Stromleitungen transportieren alle den gleichen Strom. Jedoch verringerst du mit deinem Beitrag damit den Anteil an durch Atom- oder Kohlekraftwerke erzeugte Strommengen in den Strompool. Wasserkraft, Solarenergie und Windenergie werden damit gefördert und Emissionen verringert.

Wenn der Wechselantrag bereits von unserem Kooperationspartner Verivox an den neuen Anbieter übermittelt wurde, können Sie direkt beim Versorger ohne Angabe von Gründen widerrufen. Die Kontaktdaten des Anbieters finden Sie immer auf dem Wechselantrag hinterlegt. Ist jener noch nicht übermittelt, kann er noch von unseren Kundenbetreuern storniert werden.

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