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Strompreise bleiben auch 2020 hoch

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Obwohl die angekündigte Senkung der EEG-Umlage ab 2021 die deutschen Verbraucher bei den Energiekosten etwas entlasten soll, wird unter dem Strich keine große Ersparnis dabei herauskommen. Der größte Teil der Grundversorger hat seit Anfang 2020 die Strompreise bereits erhöht oder dies zumindest angekündigt. Mit einer durchschnittlichen Strompreiserhöhung von 6,8 Prozent werden Musterhaushalte mit einem Verbrauch von rund 5.000 kWh somit einen Durchschnittspreis von über 1.600 Euro jährlich zahlen müssen. Und das ist vermutlich noch nicht das Ende der Fahnenstange, da die Strompreiserhöhung im Februar nochmals das durchschnittliche Preisniveau angehoben hat.

 

Hilft die Senkung der EEG-Umlage?

Die Bundesregierung will mit dem Klimapaket ab 2021 die Kosten für CO2-Ausstoß erhöhen. Damit Verbraucher nicht übermäßig belastet werden, wurde gleichzeitig die Senkung der EEG-Umlage ab dem kommenden Jahr beschlossen. Sie gilt als einer der größten Preistreiber bei der Gestaltung der Strompreise. Ein Durchschnittshaushalt wird dadurch vermutlich rund 63 Euro im Jahr einsparen. Fachleute empfehlen den Verbrauchern aber dringend, auf jeden Fall die teuren Grundversorgungstarife zu kündigen und den Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter durchzuführen, damit die Strompreiserhöhungen diese Entlastung nicht auffressen. Der Strompreisvergleich im Internet ist neben der Senkung des Stromverbrauchs der einfachste Weg, um Stromkosten zu senken.

Es ist verrückt: Verbraucher zahlen weiterhin Rekordstrompreise, obwohl die Börsenstrompreise historisch niedrig sind. Um trotzdem Stromkosten zu senken, sollten Sie unbedingt selbst aktiv werden und ihren Anbieter wechseln. 

Abbildung: canva.com © mweirauch

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