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Abrwackprämie für Ölheizungen könnte Umstieg auf Gas erleichtern

Gaskraftwerk

Rund 70 Prozent der Wohnungen in Deutschland werden über eine Zentralheizung mit Wärme versorgt. 35,7 Prozent der Heizungen werden mit Erdgas betrieben, 25 Prozent hingegen mit Heizöl. Holz- oder Pellet-Zentralheizungen führen mit 2,8 Prozent nur ein Nischendasein, ebenso wie Elektro-Wärmepumpen, die gerade mal 2,2 Prozent ausmachen.

 

CO2 Bilanz könnte besser aussehen

Neben den hohen Kosten, die durch schwankende Heizölpreise bei Ölheizungen anfallen, ist die schlechte Klima- und Ökobilanz bei den Emissionen ein Hauptproblem dieses Energieträgers. Um die Umrüstung auf Gaskessel oder einen Gasanschluss an das Fernwärmenetz zu fördern, schlug die CDU-Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer unlängst eine Art Abrwackprämie für Ölheizungen vor.

Beim Branchenverband der Energiewirtschaft BDEW stößt dieser Vorschlag durchaus auf Sympathie. Würde man alle 2,1 Millionen Gebäude, die heute noch mit Öl beheizt werden und im Bereich eines ausgebauten Gasnetzes liegen, mit Gaskesseln nachrüsten, ließen sich in Kombination mit dem Anschluss weiterer 510.000 Gebäude an das Fernwärmenetz mindestens 14 Millionen Tonnen CO2 einsparen, so der BDEW zu den Ergebnissen seiner Studie „Wie heizt Deutschland?“. Würden alle Ölheizungen gegen moderne Heizungen ausgetauscht, wäre demnach sogar eine Reduzierung der Treibhausgase von bis zu 30 Millionen Tonnen möglich. Insbesondere das hohe Durchschnittsalter vieler Zentralheizungen von 17 Jahren zeigt, dass das Optimierungspotenzial entsprechend groß ist.

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