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Rufnummernmitnahme - So klappt's

Sie möchten Ihren Mobilfunkanbieter wechseln und haben Fragen zur Rufnummernmitnahme?

So funktioniert die Rufnummernmitnahme

Sie möchten einen neuen Vertrag abschließen und fragen sich, ob Sie Ihre aktuelle Nummer behalten können? Das ist definitiv möglich, denn so hat es der Gesetzgeber festgelegt. Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Rufnummer einfach und unkompliziert zum neuen Anbieter mitzunehmen. Die Rufnummernmitnahme funktioniert ganz einfach und nimmt kaum Zeit in Anspruch. Nachdem Sie einen neuen Vertrag abgeschlossen haben, können Sie ganz einfach Ihren alten Mobilfunkanbieter bzw. Ihren neuen Mobilfunkanbieter kontaktieren und die Portierung Ihrer alten Nummer vornehmen lassen. Für Sie bringt dies keinen Aufwand mit sich, sondern lediglich eine geringe Bearbeitungsgebühr.

In der Regel erfolgt der Ablauf über den neuen Anbieter. Hier können Sie in Fax oder auch im Internet die Rufnummermitnahme in Auftrag geben – Ihr neuer Mobilfunk-Anbieter wird die Anfrage dann über eine Schnittstelle an Ihren alten Anbieter weiterleiten, welcher die Portierung Ihrer Rufnummer einleitet. Die Rufnummernmitnahme ist bei jedem Netzbetreiber möglich, ganz gleich ob bei Congstar, Otelo, Vodafone oder anderen Anbietern.

Welche Kosten entstehen bei der Rufnummernmitnahme

Als preisliche Obergrenze hat die Behörde für Telekommunikation und Post die Summe von 29,95 Euro festgelegt. Aufgrund der damaligen Mehrwertsteuererhöhung ist die Grenze auf 30,72 Euro. gestiegen. An dieser Obergrenze müssen sich die Anbieter orientieren und dürfen sie nicht überschreiten. Nach dem Portierungstag sind natürlich die vertraglichen Konditionen des neuen Anbieters geltend – sie können soviel surfen im Netz surfen und telefonieren, wie es der neue Vertrag zulässt. Vorhandenes Guthaben bleibt natürlich auf der alten SIM-Karte und kann nicht mit der Rufnummer portiert werden.

Worauf Sie bei der Mitnahme Ihrer Rufnummer achten sollten

Möchten Sie einen neuen Vertrag abschließen und Ihre alte Rufnummer mitnehmen, sollten Sie rechtzeitig handeln und in Kontakt mit Ihrem Mobilfunk-Anbieter treten. Aus rechtlicher Sicht haben Sie bis zu 30 Tage nach Vertragsende Ihres Handytarifs den Anspruch auf die Mitnahme Ihrer Rufnummer. Denken Sie also früh genug an den Wechsel und geben Sie Ihrem Anbieter Bescheid.

Es ist ebenso möglich, die Rufnummer zu einem neuen Anbieter mitzunehmen, während der Vertrag beim alten Mobilfunk-Anbieter noch über einige Zeit aktiv ist. Das lohnt sich zwar nur in den seltensten Fällen, ist bei Bedarf jedoch ohne Probleme möglich.

Im Normalfall wird ein Mobilfunk-Anbieter nach der Portierung diese Information an alle anderen Netzbetreiber in Deutschland weiterleiten. Der Grund für den Portierungsdatenaustausch liegt darin, dass unbeteiligte Netzbetreiber sich auf die Portierung einstellen können. Denn bei der Portierung behält der Nutzer die Vorwahl des vorherigen Anbieters, was bei Anrufen für Verwirrung sorgen kann.

Ohne den Datenaustausch kann es vorkommen, dass die Nummer von einigen Anbietern nicht erreichbar ist. Wir empfehlen Ihnen deshalb, konkret auf den Portierungsdatenaustausch hinzuweisen, damit die Datenverbindung bei zukünftigen Gesprächen ohne Probleme funktioniert.

Die aktuelle Gesetzeslage zum Thema Rufnummernmitnahme

Der Gesetzeslage sei dank haben Sie das Recht, Ihre Rufnummer auf Wunsch beim Wechsel zu einem neuen Anbieter zu behalten – denn so steht es seit 2002 im Telekommunikationsgesetz. Beim Abschluss eines Vertrages vergeben Mobilfunk-Anbieter an jeden Kunden eine individuelle Handynummer. Mit § 46 TKG wird klargestellt, dass diese Mobilfunknummer nicht den Anbietern gehört, sondern dem Kunden. Weiterhin wird dem Kunden ein lebenslanges Nutzungsrecht eingeräumt, welches die Mobilfunk-Anbieter verpflichtet, die Portierung der Nummer vorzunehmen. Mit einem weiteren Urteil sorgt auch der Europäische Gerichtshof für Klarheit und legt fest, dass der Wechsel der Rufnummer innerhalb von einem Tag möglich sein muss. Außerdem sei die nationale Regulierungsbehörde dafür verantwortlich, eine angemessene Gebühr festzulegen.

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