Viele Menschen gehen in ihrer Freizeit einem Hobby nach. Manche haben sogar ein gefährliches Hobby, etwa Drachenfliegen, Tauchen oder Bergsteigen. Das Problem: Wenn ein Unfall passiert, was statistisch gesehen nicht so selten ist, werden die Folgekosten nicht durch eine normale Unfallversicherung abgedeckt. Auch mit der Berufsunfähigkeits- oder Lebensversicherung kann es im Einzelfall Probleme geben, wenn gefährliche Sportarten und Hobbys nicht angegeben wurden. Selbst die Teilnahme an Motorrad- oder Autorennen, und sei es nur als Beifahrer, ist durch eine Standard-Unfallversicherung nicht mit abgedeckt.

Wer den besonderen Kick will, braucht eine besondere Versicherung

Es gibt eine Menge Zeitgenossen, die sich nicht nur fit halten, sondern auch das besondere Freizeitvergnügen mit etwas Nervenkitzel suchen. Das geht jedoch fast immer auch mit einem wesentlich erhöhten Verletzungsrisiko einher. In einigen Fällen sorgen die Folgen von Unfällen auch dafür, dass der Beruf nicht weiter ausgeübt werden kann.

Diese erhöhten Risiken sind jedoch nicht in einer normalen Unfallversicherung versichert. Auch die Berufsunfähigkeitsversicherung sowie Lebensversicherungen können in ihren Versicherungsbedingungen bestimmen, dass die Folgen von Unfällen und Verletzungen bei gefährliche Sportarten nicht mit abgedeckt sind, sodass sie im Schadensfall nicht auszahlen. Wer eine Risikosportart ausübt, sollte dies also der Versicherung mitteilen.

Die Folge wird in der Regel eine erhöhte Versicherungsprämie sein. Der Sport wird jedoch meistens weiter betrieben werden können. Ein Vergleich zwischen den Versicherern kann sich lohnen, da die Prämienunterschiede oft erheblich sind. Versicherungsnehmer sollten bei ihren Angaben den Versicherern gegenüber auch der Wahrheit entsprechende Angaben machen. Auch bei einem bereits bestehenden Vertrag sollten solche Risiken der Versicherung gemeldet werden, um auf der sicheren Seite zu sein.

Das eine Risikosportart wie Tauschen, Klettern, Fliegen oder an Rennen teilnehmen betrieben wird, lässt sich nach einem Unfall oder einer Verletzung nur schwer verbergen. Wer keine ehrlichen Angaben gemacht hat, wird im ungünstigsten Fall auch damit rechnen müssen, dass er von der Versicherung ausgeschlossen wird. Die bis dahin gezahlten Beiträge und erworbenen Vergünstigungen sind dann verloren. Bei der Berufsunfähigkeits- und Lebensversicherung können verschwiegene Risikosportarten also ein sehr teurer Fehler sein. Wer dagegen alles versichert hat, kann sich beruhigt seinen Freizeitbeschäftigungen widmen.

Was sind die beliebtesten Freizeitbeschäftigungen?

Sport steht bei etwa 36 % der Bevölkerung an erster Stelle bei den Freizeitbeschäftigungen. Favoriten sind hier Fußball, Laufen, Radfahren und Schwimmen. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Es gibt auch jede Menge Couch-Potatoes, die sich nicht fit halten. Das hat ebenfalls erhebliche Auswirkungen auf den Gesundheitszustand. Viele der nicht-aktiven leiden früher unter später unter Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, Gelenkbeschwerden, Rückenproblemen und schlimmeres.

Aktuellen Studien zufolge beschäftigen sich viele lieber stundenlang mit sozialen Medien, Netflix oder Computerspielen. Ein Trend bei den Spielen sind Echtgeldspiele und das nicht erst seitdem Prominente im Fernsehen Pokern. Hierzu gehören auch Online-Slots. Bekannte Automatenhersteller im Vergleich kann man in einschlägigen Onlinetests herausfinden.

Viele der Games werden heutzutage außerdem fast ausschließlich mobil auf dem Handy gespielt. Bei den besseren Anbietern muss hierzu nicht einmal mehr eine App installiert werden. Die Spiele lassen sich bequem im Browser starten und oft wird sogar ein kostenloser Demo-Modus zur Verfügung gestellt.

Auch Kochen, Fotografieren oder einfach nur im Internet surfen gehören zu den Hauptbeschäftigungen. Bücher lesen gehört dagegen nur für ein gutes Drittel der Bevölkerung zur Freizeit dazu.

Wer sich fit hält, kann bei der Krankenversicherung sparen

Schon seit einigen Jahren offerieren Versicherern ihren Kunden einen Rabatt, wenn sie sich fit halten und vor allem nicht rauchen und gesund ernähren. Wer ärztliche Vorsorgetermine wahrnimmt, nicht zur Zigarette greift, sich um eine gesunde Ernährung bemüht und sich mit normalen Sportarten fit hält, kann in einigen Fällen sogar 20 bis 40 % Beiträge für Berufsunfähigkeits- oder Risikolebensversicherungen sparen.

Einige Versicherer haben auch Kooperationen mit namhaften Herstellern von Sportartikeln Fitnessketten oder Apotheken abgeschlossen und stellen den Versicherten entsprechende Rabatt-Gutscheine aus. Aus datenschutzrechtlichen Gründen wird allerdings der manchmal geforderte Einsatz von Wearables mit denen die sportliche Betätigung und Fitness nachgewiesen werden soll sehr kritisch gesehen.

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